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Bazlama-Rezept

Für eine gute Bazlama-Brot braucht man wenige Handgeschickt aber viel Zeit. Ich habe den Hefeteig geknetet, dann bin mit Kindern raus gegangen. Als wir in gut 3 Stunden nach Hause zurück kehrten, war der Teig wie buchstabiert, ziemlich in doppelte Volume gegangen. Ich habe den Teig noch einmal rasch geknetet und vom Teig kleine Kugeln genommen. Die Kugeln habe ich aber nochmals eine gute halbe Stunde auf dem leicht bemehlten Arbeitsplatte gehen zulassen. Danach ist es aber wunderbar geklappt. Bazlama ist kleiner als andere Pfladenbröte und etwas dick aber fluffiger. Der Teig soll gut geknetet werden, etwas weich und leicht klebriger sein, und die Kugeln werden aber ganz vorsichtig in die Hand genommen und nur mit leichtem Druck formen (nicht platt drücken oder eine Nudelnholz benutzen), damit sie während Backen fluffig bleiben.
Mein Rezept für BBD #76





für 12 Bazlama

ca. 700 g Mehl
20 g frischer Hefe
ca.400 ml Wasser
1 Teelf. Salz
1 Eßlf. Zucker

Hefe in 200 ml lauwarme Wasser lösen lassen. Salz und Zucker zugeben, verrühren. Die Hefelösung zur Mehl geben, kneten, dabei die restliche Wasser nach und nach zugeben. Der Teig soll am Ende weich und leicht klebrig sein. Den Teig wie möglich langer Zeit weiter kneten. In einem Rührschüssel bedeckt gehen lassen, bis der Teig in Sicht verdoppelt. Noch einmal kneten und noch halber Stunde weiter gehen lassen. Den Arbeitsplatte leicht bemehlen, Vom Teig kleine Bällchen nehmen, leicht kugeln und auf dem leicht bemehlten Arbeitsplatte weitere halbe Stunde gehen lassen. Eine glatte Eisenpfanne oder gute antihaftbeschichteter Pfanne gut heissen. Die Teigkugeln ganz leicht mit Ihren Finger in Größe einer Untertasse leicht drücken (nicht platt drücken) und auf heissen Pfanne beiseitig backen. Die Bröte aufeinader stapeln lassen und mit einer sauberen Küchentuch bedecken.

Kartoffel-Hefebrot


Hausgemachte Fladenbrot gehört unsere traditionelle Küche, die ich ab und zu gerne nachmache. Man vorbereitet eine ungesäuertesteig, aber ich benutze Hefe. Eigentlich braucht man zum Backen eine dünne Eisenplatte auf brennende Kohle. Das ist in einem  grossem Stadt natürlich nicht möglich. Ich habe mit Eisenpfanne auf dem Herd gebacken. So wird sehr praktisch und lecker. Man kann diese Brot vielseitig benutzen. Am meistens mag ich noch heiss mit Butter, Frischkäse und Tomaten. Man kann auch mit verschiedene Gemüse und Fleischfüllungen als Dürüm geniessen. Ich habe die Kartoffeln einfach als Püree zum Teig hingefügt, aber sie können den Teig auch nur aus Mehl vorbereiten. Dann benutzen Sie 1 kg Mehl.

Zutaten:
  • 600 g Mehl und etwas mehr
  • 300-400 g Kartoffeln (vorgekocht und fein püriert)
  • 1 Kaffeelf. Salz
  • 1 Päckchen trockene Hefe
Zubereitung:
  • In einem grossem Schüssel Mehl mit Salz und Hefe vermischen. Ca. 300 ml lauwarme Wasser nach und nach zugeben, bis einem weichen glatten Teig entsteht, dabei mit Hand kneten (Verbrauchen Sie nicht ganzes Wasser in einmal, vielleicht brauchen sie weniger, geben Sie nach nach zu). Wenn Teig noch etwas flüssig ist noch bissen bemehlen, weiter kneten. Kartoffelpüree zugeben, nochmal gründlich kneten. Ca. 30 Minuten in eine warme Ort gehen lassen.
  • Eisenpfanne (oder einfach eine Bratpfanne) auf mittlerem Hitze erhitzen. 
  • Auf dem Arbeitsplatte den Teig halbieren und von den Teig ca. 15 Stück kleine Bällchen nehmen, etwas bemehlen und an der Seite Stellen.
  • Jedes Teigstück Bällchen nehmen und auf bemehlte Arbeitsplatz mit Nudelholz zu eine runden Teigblättern ausrollen. Den Teig auf vorgeheizten Pfanne beidseitig leichtbraun braten, auf einem Küchentuch ruhen lassen.
  • Für den übrige Teig gleiche Arbeit wiederholen.

Fladenbrot / Pide

Gestern wollte ich Pide backen. Pide ist hier als Fladenbrot bekannt und überall in türkische Läden kann man finden. Aber in der Türkei verzehren wir nur in der Fastenmonat. Am Abend vor dem Iftar (Abend-Mahlzeit während Fasten) gibt immer vor der alle Bäckerei lange Warteschlange. Alle wollen mit warme Pide zum Iftar anfangen. Man sehnt ganzes Jahr den Geruch und den Geschmack von dieser Pide. 
Meine Pide war auch sehr gut, sogar mehr als meiner Erwartungen. Aussen schön knusprig, innen weich, luftig und schön gebacken. Grösse war auch wie gekauftes. Mittags habe ich den Teig vorbereitet, wollte nur 1 Stunde ruhen lassen und danach gleich backen. Ich habe den Teig zum Backen vorbereitet. Gleich um dieser Zeit ist so viel geregnet, sollte ich unbedingt die Regenjacke von meiner Kinder zum Hort bringen. Als ich in 1 Stunde nach Hause zurück kam, war meine Teig im Backform doppelte gross geworden, vielleicht ist es deswegen so gut gelungen.

Zutaten:
  • 1 kg. Mehl
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 250 ml Milch
  • 250 ml Wasser
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2-3 EL Sesam und Kümmel 
Zubereitung:
  • In einem kleinem Topf Milch und Wasser etwas lauwarm erhitzen. Vom Herd nehmen. Zucker, Salz, Trockenhefe und 2 EL Pflanzenöl zugeben und gut rühren, bis Zucker und Hefe darin löst.
  • Von der ganzes Mehl 2 EL beiseite legen. In einem grossem Rührschüssel Mehl in die flüssige Mischung nach und nach geben. Eine weiche und glatte Teig kneten. 1 Stunde ruhen lassen.
  • Eine Backfeste runde Form (28 cm Durchschnitt) einfetten und leicht bemehlen oder Backpapier setzen. 
  • Den Teig mit Hand in den Backform auslegen. Mit Hilfe einem Messer in kleine Rechteckige ein schneiden. 
  • 2 EL Mehl mit 50 ml Wasser mischen. Die Mischung über die Pideteig bestreichen. Sesam und Kümmel darüber bestreuen. Wenn Sie Zeit haben noch halbe bis eine Stunde so ruhen lassen.
  • Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Brot ca. 30 Minuten goldbraun backen. Backofen ausschalten. Übrige 1 EL Pflanzenöl darüber bestreichen. Noch 5 Minuten in dem Backofen lassen. Dann herausnehmen.

Walnussbrot

Ich habe an neuen Jahr gut angefangen und mein erstes Brot gebacken und sogar mit Walnüssen. Mittlerweile sind die Nächte ganz lang, fängt schon am 16 Uhr an. Die Großeltern langweilten, im Fernsehen fanden nichts. Ich habe ein große Tüte voll Walnüsse mit Nussknacker gebracht. Wir haben alle zusammen mit Kind und Kegel alle Walnüsse geknackt, die Kerne gesammelt. Gleich habe ich eine leckere Hausart Walnusskuchen gebacken und mit Buttermilch serviert. Mit etwas Walnüsse habe ich Brotteig vorbereitet. Ich habe bisher kein richtiges Brot gebacken, aber dafür viel Erfahrungen gesammelt. Der Teig soll leicht und luftig sein, man soll gut kneten und über Nacht gehen lassen. Heute früh hat wieder mein klein Sohn Emre mich geweckt. Wir sind zusammen zur Küche gegangen. Als er mit seinem Milch und Müsli spielte, habe ich mein Brotteig wieder gründlich geknetet und gebacken. Es war lecker!

ca. 800 g Mehlmischung aus Weizenmehl, Vollkornmehl, Haferflocken
100 g grobgehackte Walnusskerne
ca. 400 ml lauwarme Wasser
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Zucker
1/2 TL Salz
2 EL Pflanzenöl
Mehlsorten in eine Rührschüssel mischen, Walnußkerne hinzufügen und in der Mitte etwas frei machen. Hefe mit Salz und Zucker mit etwas Mehl mischen, ca. 2 EL Wasser einweichen, darüber etwas Mehl bestreuen und ca. 5 Minuten ruhen lassen, dann Öl hinzufügen. Mit restlichen Wasser einen weichen Teig kneten. Teig soll locker sein, am Ende wenn es etwas klebrig ist, bestreichen Sie Ihre Hände mit etwas Öl  und kneten Sie weiter. Rührschüssel auch mit etwas Öl bestreichen, den Teig darin mit einem sauberen Tuch bedecken und über Nacht gehen lassen. 
Nächste Tag schalten Sie Ihr Backofen auf 200 °C. den Backblech leiht einfetten oder mit Backpapier belegen. Den Teig nochmal kneten, halbieren. Beide Teigstücken rollen und Brotform geben, in den Backblech mit etwas Abstand nebeneinander stellen. Ein kleines ofenfeste Schüssel mit Wasser füllen auch auf den Backblech stellen. Die Brotteig etwas nassen und ca. 30-35 Minuten backen. Dann aus dem Backofen nehmen, etwas ruhen lassen und servieren.
 

Milchbrötchen / Sütlü Ekmek


Ich war am Anfang  um meine Brötchen etwas Sorge gemacht. Aber am Ende sind sie so gut gelungen, überrasche ich mich auch selbst. Die sind einfach lecker. Die Brötchen sind so, wie ich mag, gemischt aus Vollkorn- und Weizenmehl, locker, enthält wenig Salz, außer Hefe gibt es darin keine Zusatzstoffe mehr. Die sind nicht trocken und nicht sehr knusprig, als mehr man möchte. Außerdem sind sie ganz ganz günstig. Also wer auf Brot und Brötchen extra Wünsche hat, soll man selber backen!

Mein Beitrag für Zorra Blog Warming Party.
Beim Brot Backen gibt es goldene Regeln:
1. Es soll einen lockeren Teig sein, es darf nicht zu hart sein.
2. Man soll lange Zeit kneten, wie man schafft.
3. Man muss Geduld haben, bis den Teig aufgeht.
4. Im Ofen soll es eine Schüssel Wasser sein.
Dann darf es nicht schief gehen.

Natürlich braucht man am Anfang gute Rezepte, aber danach kann man wie gewünscht die Zutaten variieren. Es darf wieder kein Stress sein, sonntags ohne Brot oder Brötchen bleiben. Mit diesen Zutatenmenge kann man  7 große Milchbrötchen oder 1 große Laibbrot zubereiten. Ich habe den Teig Morgenfrüh vorbereitet, und mittags haben wir frisches Brötchen auf dem Tisch. Vielleicht kann man auch nachts alles vorbereiten und für Frühstück frisch backen. Sie können Salz und Zucker je bis 1 Kaffeelf erhöhen.

500 g Mehl (gemischt mit Vollkorn- und Weizenmehl)
1 EL Olivenöl
1/2 frisches Hefe
1 TL Zucker
1 TL Salz
1 EL Schwarze Kümmel
3 EL Weizenmehl
ca. 300 ml Milch

In einem Rührschüssel Mehl mit Salz und Zucker vermengen.In der Mitte frei machen, Öl und frisches Hefe geben. Mit etwas Milch und Mehl das Hefe einweichen, darüber Mehl bestäuben und mit einem sauberen Tuch bedeckt, ca. 5 Minuten ruhen lassen. Dann mit übrige Milch und ganzes Mehl einen weichen Teig kneten. Den Teig auf den Arbeitsplatz nehmen und gut kneten. Ca. 1 Stunde zugedeckt gehen lassen, bis das Teig verdoppelt. Danach den Teig nochmal gut kneten und weiter ruhen lassen. In 1 Stunde in sieben Stücken teilen und jeweils gut kneten. In einem leicht geölte und bemehlte Ofenform mit etwas Abstand stellen. In einem kleinen Schüssel 3 EL Weizenmehl mit 100 ml lauwarme Wasser mischen, die Brötchen damit bestreichen und Schwarze Kümmel darüber bestreuen, mit Hand leicht drücken, damit sie kleben. Weitere 1 Stunde gehen lassen. Den Ofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen. Eine kleine Ofenfeste Schüssel mit Wasser füllen, im Ofen stellen. Die Brötchen ca. 25 Minuten backen, danach die Hitze auf 150°C reduzieren. Noch weitere 10 Minuten backen. Die Brötchen aus dem Ofen rausholen, auskühlen und  ruhen lassen.
Inspiration hier.

Maisbrot mit Mangold und Paprika

Ich mag Maisbrot, aber es ist diesmal mein Erwartungen übertroffen. Mit milde Mangogeschmack und scharfe Peperoni ist es sehr lecker geworden. Es ist traditionelle Brot aus türkische Schwarzemeerküste. Eigentlich gibt es im Originallrezept auch Sardellen. Im Schwarzemeer gibt es so viel Sardellen, man benutzt in der Landküche es bis Reis und zur Suppe auch im Börek in sehr verschiedene Art Gerichten, mit süß und sauer in verschiedene Geschmacksrichtungen. Ich wollte in meine eigene Versuch lieber Vegetarisch bleiben. Mangold ist zwieschendurch mein Lieblings Gemüse geworden. Nur wußte ich bisher nicht, wie ich diese wertvolle Gemüse verwenden kann.


1 Bund Mangold
1 rote Peperoni
2 Eier
250 g Mehl
175 g Maismehl
2 TL Backpulver
1 TL Salz
100 ml +2 EL Olivenöl
200 g Joghurt

Mangoldblätter gut spülen, in dünne Streifen schneiden. In der Pfanne bei mittlere Hitze 2 EL Olivenöl erhitzen. Hitze erhöhen, geschnittene Mangoldblätter darin 3-4 Minuten unter Rühren anbraten, vom Herd nehmen. Peperoni putzen und fein schneiden.
Den Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen. Eine recteckige Backform (ca. 20-30cm) leicht einfetten. In einer Schüssel Öl mit Eier und Joghurt gut rühren. Mehl, Maismehl, Backpulver und Salz mischen und zur Eiermasse geben. Mit Spachtel mischen, bis ganze trockene Zutaten nass wird. Die vorbereitete Gemüse unterheben und die Mischung in die Form geben, mit Spachtel glatt bestreichen. Im vorgeheizte Backofen 30 Minuten backen. Den Ofen ausschalten. Das Brot noch 5 Minuten darin lassen und rausholen. Dann im Form auskühlen lassen, in Scheiben schneiden und servieren.

Kavurmali Ekmek

Wie jedes Jahr, kochte meine Mutter an diesem Opferfest wieder Kavurma(geschmorte Fleisch). Sie hat mir auch welche gegeben. Man kann Kavurma beim Frühstück einfach im Brot mit Zwiebeln essen, oder wie hier in viele einfache und leckere Rezepte verwenden. Letztes Jahr habe ich damit ein praktisches Eiergericht gekocht. Wer Fleisch mag, mag auch Kavurma. Der Teig in diesem Rezept ist sehr gut gelungen, außerdem können Sie den Teig mit Hackfleisch oder Käse füllen und backen.



8-10 Stück
für den Teig
ca. 400 g Mehl
ca. 300 ml lauwarme Wasser
1 TL Salz

für die Füllung
100 g Kavurma

etwas Butter

Mehl mit Salz mischen, Wasser nach und nach zugeben, und einen weichen und glatten Teig kneten. Den Teig in 10 Stücke verteilen, die Stücken kugeln und auf den leicht bemehlten Arbeitsplatz stellen.
Kavurma mit Hand klein zerdrücken, beiseite stellen.

Den Arbeitsplatz leicht bemehlen. Einen Kugel in der Größe ein Frühstückteller dünn ausrollen. Die Hälfte des ausgerollten Teiges mit zerdrücktem Kavurma belegen, andere Hälfte darüber klappen, und die Ränder mit Ihrem Finger leicht drücken. Mit dem ganzen Teig gleicher Arbeit wiederholen. Eine Eisenpfanne oder mit Keramik beschichtete Pfanne gut heizen, die Brot  darüber beidseitig leicht goldgelb backen, mit kalter Butter bestreichen und in die Servierteller geben.

Mısır Ekmeği / Maisbrot nach Schwarzemeer Art

In türkischer Schwarzemeerküste ist Mais neben der Sardellen und Nüsse eine wichtige Nahrungsmittel. Maisbrot gehört dort zur alltägliche Küche. Ich persönlich finde den Geschmack dem Maisbrot sehr lecker, backe manchmal wie eine Art salzige Kuchen mit Poree und Käse oder auch mal mit Mangold. Am meistens mag ich Maisbrot als Abendbrot mit eine Portion Naturjoghurt verzehren.


2 Eier
100 ml Pflanzenöl
100 ml Milch
2 Eßlf. Joghurt
ca. 350 g Maismehl
50 g Weizenmehl
1 Teelf. Salz
2 Eßlf. Zucker
1 Kaffelf. Natron
Den Ofen auf 190° bei Umluft vorheizen. Ein Backblech (ev. 20-20 cm) leicht einfetten.
Zuerst die flüssige Zutaten verrühren, dann die Reste zugeben, alles gut rühren. Den Teig in die Backform gleichmäßig verteilen. Mit Hilfe einem Messer die Quadrate anschneiden. Den Brot im vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten leicht goldgelb backen. In Scheiben schneiden und servieren.
Maisbrot passt zu Fischgerichte sehr gut.

Hefezopf / Paskalya Çöreği

Ostern ist vor der Tür. Ich wünsche an allen Gläubigen frohe Ostern! Hefezopf ist auch in der Türkei unter die Name "Paskalya Cöregi" beliebt und wird in Frühling öfter gemacht. Ich habe das Rezept zufällig hiergesehen und wollte gleich probieren. Es passt ja auch sehr gut zum Ostern.

Den Teig habe ich mit Mahlep gewürzt. Es wird in türkische Küche besonders in der Teigwaren verwendet.
Es geht diesmal aber nicht so schnell. Mit einige Vorschritte und jedes Mal mit etwas Wartezeit wir der Teig vollständig zum Backen vorbereitet.

für 2 große Hefezopf
1 Tasse entspricht eine gewöhnliche Wasserglas mit 200 ml Füllmenge

20 g frische Hefe
1 Kaffeelf. + 1/2 Tasse Zucker
1/2 Tasse lauwarme Wasser
ca. 1 kg Mehl
1 Kaffeelf. Mahlep, aus dem türkischen Lebensmittelladen
2 Eier + 1 Eigelb zum Bepinseln
125 g Butter, geschmolzen + etwas mehr zum Backblech
etwas Nüsse feingehackt

20 g frische Hefe mit 1 Kaffeelf. Zucker in 1/2 Tasse lauwarme Wasser lösen und ca. 10 Minuten ruhen lassen. 1/2 Tasse ml lauwarme Milch mit 1/2 Tasse Mehl in die Hefe rühren, weitere 15 Minuten zugedeckt ruhen lassen. In einem Schüssel 2 Eier mit 1/2 Tasse Zucker verrühren, in die Hefemischung geben, dann die geschmolzene Butter und Mahlep hinzufügen, vermischen. 3-4 Tassen Mehl nach und nach unter kneten, bis eine weiche und leicht klebrige Teig entsteht. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. Vom Teig in gewünschte Größe Stücken nehmen. (Für 2 Bröte 6 gleichmäßige Stück nehmen) Jedes Stück wurstförmig ausrollen. Die Enden aller drei Stücke übereinander legen und flechten. Am anderen Ende die drei Enden zusammen drücken. Die Hefezöpfe auf ein leicht geölte Backblech setzen. Mit Eigelb bepinseln und nochmal 30 Minuten gehen lassen. Darauf fein gehackte Nüsse bestreuen und im auf 190 °C bei Umluft vorgeheizten Backofen ca. 35 Minuten goldgelb backen.

Zeytin Ezmeli Açma - Rezept

Letztens war das Wetter so schön, habe ich wie möglich so viel Zeit im Garten verbracht. Diese Acmas habe ich an einem solchen Tag zum Nachmittagstee gebacken. Die waren wie meine Segenkringeln eine lang ersehnte Rezept. Besonders sind die noch frisch gebackene Gebäcks schön weich und genussvoll. Olivenpastete mag ich sehr mit Teigwaren und passt diesem Rezept auch perfekt.

Zutaten: (für 2 volle Backbleche)
  • ca. 1 kg Mehl
  • 200 ml Pflanzenöl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 Eier
  • ca. 100 g Olivenpastete (aus dem türkische Lebensmittelladen)
  • 400 ml Milch
  • 1 Kaffeelf. Salz
  • 100 g Zucker
Zubereitung:
  • In einem Rührschüssel Trockenhefe mit Zucker und 200 ml Wasser einweichen. In 5-7 Minuten Pflanzenöl mit Milch erwärmen und zugeben, rühren. Außer Olivenpastete ganze Zutaten zugeben. Einen weichen Teig kneten. 2 bis 3 Stunden gehen lassen.
  • Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Einen Backblech leicht einfetten.
  • Vom Teig walnussgroße Stücken nehmen, auf dem Arbeitsplatz in einem Untertellergrösse glätten, 1 Teelf. Olivenpastete bestreichen, rollen und die Spitzen unter leichte Drucken zusammen, auf dem Backblech legen. Mit Eigelb bestreichen und im vorgeheizte Backofen goldbraun backen.

Tantuni-Rezept


Ich wollte dieses Rezept unbedingt probieren. Es ist ein Straßenfood aus Adana, aus der Süden Anatolien. Man benutzt dafür Putenfleisch, aber mit der Zugabe reichlich verschiedene Gewürze schmeckt es als Geschmack ähnlicher nach rote Fleisch. Es ist gut sättigend und sehr lecker, und etwas anders, was wir jeden Tag essen. Ich habe das Brot selber gebacken. Ich habe den Teig früher vorbereitet und den Fleisch und das Brot in zwei Pfanne gleichzeitig gebacken. Man kann aber auch natürlich fertig gekaufte Tortilla-Brot benutzen. Im Moment benutze ich gerne getrocknete Tomaten mit Paprikamark, stattdessen kann man auch reife Tomaten oder geschälte Tomaten aus der Dose auch benutzen.
für die Füllung (ca. für 4-6 Personen)

500 g Putenfleisch
2 Knoblauchzehen
2-3 EL Neutralöl
Salz, Pfeffer
1 Teelf. Cumin
1 TL Curry
6-7 Stück getrocknete Tomaten
1 EL Paprikamark oder Ajvar

Putenfleisch in kleine Würfeln schneiden. Knoblauchzehen schälen, fein raspeln. In einer Pfanne bei mittlerer Hitze Öl erhitzen, Knoblauch darin kurz rösten, Fleisch hinzufügen. Salz und Gewürze zugeben. Unter ständigen Rühren anbraten, bis Fleisch sein Saft ausgibt und wieder versiegelt. Tomatenstücke und Paprikamark mit 70-80 ml Wasser zugeben und rühren, bei niedrige Hitze 4-5 Minuten köcheln lassen.
In jede Brot 2-3 EL gebratene Fleisch zugeben, wickeln und gleich servieren.

für das Brot (ca. 20 Stück)

500 g Mehl
20 g frische Hefe
1 TL Salz
1 TL Zucker

In einer Schüssel Hefe bröckeln, mit Salz und Zucker und 100 ml Wasser mischen und einweichen. Mehl zugeben. Mit ca. 200 ml Wasser einen weichen und glatten Teig verarbeiten. Mit einem sauberen Tuch bedecken und in eine warme Ort gehen lassen, bis der Teig verdoppelt. Dann eine Eisenpfanne bei mittlerer Hitze gut erhitzen, wenn nicht eine Teflonpfanne. Den Teig noch einmal kneten. Vom Teig Mandarinengröße Stücken nehmen, kugeln und auf dem leicht bemehlte Arbeitsplatz beiseite stellen. Jeweils ein Kugel nehmen, darüber leicht drücken und etwas platten. Mit Hilfe einem Nudelnholz die Kugeln Pfannengröße ausrollen und in heissen Pfanne beidseitig leicht backen. Auf einem sauberen Tuch stellen. 
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